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Angriffsmethoden

Wie arbeitet ein Hacker?

Zwei Häuser, eines mit offener Tür, eines mit Panzertür und Kameras: Angreifer nehmen immer das leichtere Ziel. Umsatz und Mitarbeiterzahl spielen kaum eine Rolle, die Angriffsfläche schon.

Von Mario
Person mit Kapuze und Gesichtsmaske hält ein leeres Blatt und legt den Finger auf die Lippen

Ich habe eine Umfrage auf LinkedIn gemacht und wollte von meinen Followern auf diesem Netzwerk wissen, welches Thema aus dem Bereich IT-Security sie denn besonders interessiert.

Klarer Favorit ist die Frage: Wie „arbeitet“ ein Hacker eigentlich?

Nun, stell Dir vor, Du bist ein Einbrecher und planst gerade Deinen nächsten Coup.

Du hast die Wahl zwischen zwei Häusern:
Beim ersten Haus steht die Türe weit offen – und Du kannst einfach so reinmarschieren. Niemand hält Dich auf ….

Beim zweiten Haus jedoch gibt es Panzertüren, Wachpersonal, ein Stacheldraht-Zaun und Kamera-Überwachung.

Tja, welches Haus wählst Du jetzt aus?

Und genau so ist es auch im Bereich IT-Informationssicherheit.
Wir Angreifer suchen uns immer ein möglichst leichtes Ziel. Dabei interessieren uns Mitarbeitergröße, Umsatz usw. recht wenig. Wir wollen einfach immer mit dem geringsten Aufwand möglichst viel erreichen.

Wie gehen Hacker denn vor?

  • Die Angreifer scannen zunächst durchs Internet und suchen nach spannenden und attraktiven Firmen-Domains.
  • Dann recherchiere die zu dieser Domain zugehörigen E-Mail-Adressen.
  • Anschließend werden Informationen über die Mitarbeiter der Firma beschafft (Namen, Position, …), was über die sozialen Medien ein nur allzu leichtes Spiel ist.
  • Zu guter Letzt werden dann geeignete (und als solche nur durch das geschulte Auge erkennbare) Phishing-E-Mails an diese Mitarbeiter versendet.

Zack! Die Falle schnappt zu.

Innerhalb kürzester Zeit kann ein Hacker Millionen solcher betrügerischer Phishing-E-Mails versenden. Und wenn nur 1 % der betroffenen Personen darauf reinfällt und zum Beispiel Zahlungen veranlasst – kannst Du Dir ausrechnen, wie hoch der Verdienst für die Hacker ist.

Wir klären zuerst, was sich zu testen lohnt.

Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung. Wir hören zu, ordnen ein und sagen offen, was aus unserer Sicht sinnvoll ist.

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