Wie abhängig seid Ihr von Euren Cloud-Diensten?
Microsoft 365, Azure, AWS und andere Dienste sind in vielen Unternehmen geschäftskritisch geworden. Damit entstehen Abhängigkeiten, die selten jemand durchgerechnet hat. Wir prüfen das als Schwerpunkt innerhalb der Ist-Analyse.
Das Problem
Cloud-Dienste werden eingeführt, weil sie ein Problem lösen.
Die Frage, was passiert, wenn sie ausfallen oder ein Anbieter seine Bedingungen ändert, stellt sich meist erst hinterher. Bis dahin hängen oft Identitäten, Kommunikation, Backups und zentrale Geschäftsprozesse daran. Was das im Ernstfall bedeutet, ist selten durchgerechnet.
Worum es geht
Sechs Fragen, die Ihr Euch selbst stellen könnt.
- 01
Genutzte Dienste
Welche Cloud-Dienste laufen tatsächlich? Der Umfang ist fast immer größer als erwartet, weil einzelne Abteilungen über die Jahre eigene Dienste eingeführt haben.
- 02
Serverstandort
Wo liegen die Daten physisch, und welchem Recht unterliegen sie? Bei Anbietern aus Drittstaaten ist das auch bei europäischen Rechenzentren nicht automatisch geklärt.
- 03
Identitäten und Zugriffe
Wer kontrolliert die Anmeldung? Wenn Identitäten beim Anbieter liegen, entscheidet dessen Verfügbarkeit mit darüber, ob Eure Leute arbeiten können.
- 04
Rückholbarkeit der Daten
Kommt Ihr an Eure Daten heran, wenn Ihr wechseln wollt? Und in einem Format, das sich weiterverwenden lässt?
- 05
Abhängigkeit vom Anbieter
Wie aufwendig wäre ein Wechsel? Je tiefer ein Dienst in die Abläufe eingewachsen ist, desto teurer wird die Trennung.
- 06
Folgen eines Ausfalls
Was steht still, wenn ein Dienst drei Tage nicht erreichbar ist? Und gibt es dafür einen Plan, der schon einmal durchgespielt wurde?
Was sich verändert
Datenhoheit und Exportfähigkeit, ohne komplette Migration.
Welche Abhängigkeit welches Risiko trägt, nachvollziehbar begründet.
Wir bewerten und priorisieren. Den Umbau entscheidet Ihr.
Wo es sinnvoll ist, zeigen wir Alternativen mit deutschem Standort.
Einordnung
Was das nicht heißt.
Ziel ist nicht, Cloud zu vermeiden. Die meisten dieser Dienste sind sinnvoll und besser abgesichert, als ein eigener Serverraum es je wäre. Es geht darum, die Abhängigkeiten zu kennen, bevor sie im Ernstfall zum Problem werden.
Häufige Fragen
Bevor Ihr fragt.
Ist das eine eigene Leistung?
Nein. Cloud-Souveränität ist ein Schwerpunkt innerhalb der Ist-Analyse. Welchen Schwerpunkt eine Analyse hat, hängt davon ab, was bei Euch ansteht: NIS2-Anforderungen, Cloud-Nutzung, Konfigurationen und Berechtigungen oder die Dokumentation.
Müssen wir aus Microsoft 365 raus?
Nein. Wir bewerten Abhängigkeiten und zeigen, wo sie kritisch sind. Ob und was Ihr umbaut, entscheidet Ihr. Eine Migration führen wir nicht durch.
Was heißt Souveränität konkret?
Drei Dinge: Ihr wisst, wo Eure Daten liegen. Ihr kommt jederzeit an sie heran und könnt sie exportieren. Und Ihr bleibt handlungsfähig, wenn ein Anbieter ausfällt oder seine Bedingungen ändert.
Wie lange dauert die Bewertung?
Wenige Tage, abhängig davon, wie viele Dienste im Einsatz sind. Der aufwendigere Teil ist, was Ihr danach damit macht.
Ist das dasselbe wie NIS2?
Nein. NIS2 ist eine regulatorische Anforderung, Cloud-Souveränität eine strategische Frage. Die Themen überschneiden sich dort, wo NIS2 Verfügbarkeit und Lieferkettenrisiken behandelt.
Nächster Schritt
Wo Ihr insgesamt steht, klärt die Ist-Analyse.
Wir prüfen diese Fragen zusammen mit Servern, Clients, Netzwerk und Dokumentation. Daraus entsteht ein priorisierter Maßnahmenplan, nicht nur eine Bewertung der Cloud.

MarioGeschäftsführung Technik
Mario prüft, wo Eure Daten liegen und wer darauf zugreifen kann.